Kurzrezension: Die Grimm Chroniken – Asche, Schnee und Blut” von Maya Shepherd

Der zweite Band der „Grimm – Chroniken: „Asche, Schnee und Blut“ von Maya Shepherd, beeindruckte mich optisch, ebenfalls durch seine wunderschöne Gestaltung. Inhaltlich konnte mich besonders die spannende und düstere Atmosphäre konnte überzeugen.

Die zweite Folge der ‘Grimm-Chroniken’ enthüllt ein Schneewittchen, wie es bisher niemand kannte. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, ebenso wie zwischen Wahrheit und Lüge, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität. 

»Wer hat Ihnen das angetan?«, flüsterte Maggy.
Der Mann richtete seine grauen Augen auf sie. »Schneewittchen«, stieß er mit seinem letzten Atemzug hervor, bevor sein Herz zum Stillstand kam. ( Quelle )

Die drei Freunde Will, Maggie und Joe, haben die erste Nacht in einem Pfefferkuchenhäuschen unbeschadet überstanden. Am nächsten Morgen ist auch Herr Rumpelstein wieder kurz zugegen. Anschließend machen sich die drei auf, um das Schloss Drachenfels zu besichtigen. Nachdem der Alte erneut verschwunden ist, erwartet sie im Schloss eine grausame Überraschung. Das Schloss ist verwaist und menschenleer, bis ein unheimlicher Schrei die Stille durchbricht. Die drei Freunde finden einen verletzten Mann, für den jede Hilfe zu spät kommt. Dieser spricht noch eine letzte Warnung aus, ehe Schneewittchen leibhaftig vor ihnen steht. Doch diese schöne junge Frau scheint Will schon einmal begegnet zu sein.

Der Einstieg in diesen Folgeband ist mir dank des unglaublich flüssigen und angenehmen Schreibstils der Autorin, sehr leicht gefallen. Eine kurze Zusammenfassung des bisher Geschehenen ermöglicht eine unkomplizierte Auffrischung. Sofort befand ich mich erneut mitten in der Handlung und wurde durch unverblümte Beschreibungen in den Bann gezogen. Auch diese Fortsetzung wird aus zwei verschiedenen Handlungssträngen geschildert.

Einerseits begleiten wir die Ereignisse rund um Will in der Gegenwart. Will, Maggie und Joe erkunden Schloss Drachenfels, was schon durch die bildliche Erzählung eine Gänsehaut über meinen Rücken jagte. Andererseits entführt die Autorin in die Vergangenheit, wo wir die Ereignisse rund um die Apfelprinzessin verfolgen. Diesbezüglich erfahren wir etwas mehr aus ihrem Leben, wobei sie mir unheimlich leid tat. Der Autorin ist hierbei eine atemberaubende, düstere und unheilvolle Atmosphäre gelungen, die bereits Böses erahnen lässt. Die beiden Handlungsstränge sind äußerst spannend mit Fiktion und Realität verwoben. Auch mit diesem Buch konnte mich Maya Shepherd überzeugen und macht mich sehr neugierig auf die märchenhafte Fortsetzung.


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Zusätzlich findet ihr >>Hier<< meine Rezension zur “Apfelprinzessin“.

 

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Fazit:

Der Folgeband der Grimm Chroniken „Asche, Schnee und Blut“ von Maya Shepherd bescherte mir mehrmals eine Gänsehaut. Die unheilvolle Atmosphäre, verwoben mit Realität und märchenhaften Aspekten stellt eine neue Form eines Märchens dar. Ich kann diese Reihe nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die nächsten Bücher.


Maya Shepherd  | Asche, Schnee und Blut| Sternensandverlag | erschienen am: 02.03.2018 | 160 Seiten | TB: 8,95€ | eBook: 1,99€ | Amazon* |


 

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Bewertung:

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