Kurzrezension: Die Grimm Chroniken – “Die Apfelprinzessin” von Maya Shepherd

Der erste Band der „Grimm – Chroniken: Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd, verzauberte mich durch sein wunderschön gestaltetes Cover. Es ist für mich das erste Buch der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht.

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird. 
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen. (Quelle)

Ludwig der Vater, des 17 -jährigen Will lebt in der Psychiatrie, da er geistig verwirrt scheint. Er fühlt sich von einer bösen Königin verfolgt und beobachtet. Für Will ist diese Tatsache unglaubwürdig und nicht leicht zu verkraften, bis er eines Tages Besuch von Herrn Rumpelstein bekommt. Der kuriose Besucher ist gleichzeitig Überbringer eines mysteriösen Briefes, indem Königin Mary um Hilfe bittet. Gleichzeitig befindet sich in dem Umschlag eine Fahrkarte nach Königswinter. Will und seine Mitbewohner Maggy und Joe glauben an einen Streich, doch die Neugierde der drei ist bereits geweckt. Gemeinsam machen sie sich auf zum Bahnhof, wo wirklich um Punkt Mitternacht ein Zug einfährt. Doch in Königwinter angekommen, jagt ein unheimliches Erlebnis das nächste und dies ist erst der Beginn ihres Abenteurs.

Der Einstieg in das Buch fiel mir dank des unglaublich flüssigen und angenehmen Schreibstils der Autorin, sehr leicht. Sofort befand ich mich mitten in der Handlung und wurde so vereinnahmt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird aus zwei verschieden Sichtweisen geschildert. Zum einen verfolgen wir die Ereignisse rund um Will im Jahre 2012 und zum anderen entführt die Autorin ins Jahr 1575 zur Geburt der Apfelprinzessin. Beide Handlungsstränge vermitteln märchenhafte und fantastische Aspekte, dennoch sind diese äußerst realistisch und glaubhaft gestaltet, sodass sie auf den Leser wirken, als würde die Geschichte tatsächlich stattfinden. Die aufgezeigten Blickwinkel erzeugen eine düstere und spannende Atmosphäre, die wahrlich neugierig auf die Folgebände macht. Mich konnte dieser erste Band durchaus überzeugen und ich bin sehr froh den zweiten Band bereits zu besitzen.

Fazit:

Der Auftakt der Grimm Chroniken „Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd beinhaltet  märchenhafte sowie fantastische Elemente und stellen eine neue Form eines Märchens dar. Erwachsene Märchenliebhaber sollten diese Reihe unbedingt lesen. Für diese kurzweilige Unterhaltung, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!


Maya Shepherd  | Die Apfelprinzessin| Sternensandverlag | erschienen am: 02.02.2018 | 146 Seiten | TB: 8,95€ | eBook: 0,99€ | Amazon* |


 

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Bewertung:

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