Rezension: Königlich verraten von Dana Müller – Braun

Nachdem ich den Auftakt förmlich aufgesogen habe und dieser mir durch zahlreiche überraschende Wendungen, gut gefiel, bin ich nun umso enttäuschter von Band 2.

Eine Hofdame für den Prinzen
Insidias Gefühle für den Prinzen wollen einfach nicht versiegen. Und das, obwohl er nach den vergangenen Ereignissen nichts anderes als Abneigung für sie übrig zu haben scheint. Einzig seine Mutter, die Königin, weiß, was wirklich geschehen ist und aus welchen Gründen Insidia gehandelt hat. Dennoch beruft sie eine erneute Partnerschaftswahl ein, die dieses Mal exklusiv für den Prinzen stattfindet. Insidia soll dabei nicht als Kandidatin sondern als Hofdame für eine der Heiratswilligen fungieren und vergeht förmlich vor Eifersucht. Zutiefst verletzt und trotzdem voller Hoffnung versucht sie, das Vertrauen des Prinzen zurückzugewinnen. Doch die Organisation verfolgt noch immer ein ganz bestimmtes Ziel, das Insidias Vorhaben bedroht… ( Quelle )

Wie sehr ich dem zweiten Band entgegengesehnt habe, kann ich gar nicht in Worte fassen. Umso enttäuschter bin nun, da mich durch “Königlich verraten” wahrlich quälen musste. Es tut mir wahnsinnig weh solch Worte verwenden zu müssen, aber hierbei geht es leider nicht anders. Jedoch ist positiv anzumerken dass der wunderbare Schreibstil der Autorin geblieben ist. Dieser lässt sich wie gewohnt, flüssig und angenehm zu lesen.

Der Einstieg knüpft genau dort an, wo der erste endete. Insidia sitzt noch immer im Kerker und kann sich an die vergangenen Tage nicht erinnern. Die Königin beruft einen neuen Wettbewerb ein und Insidia soll als Dienstmädchen agieren. Eine Begründung zu dieser Entscheidung gibt es zwar, aber so richtig glaubhaft wirkte diese in meinen Augen nicht.

Oh je, was vorauszuahnen war, setzt nun ein. Es folgen zunehmend dramatische Eifersuchtsszenen, starke Stimmungsschwankungen mit einhergehenden Beschimpfungen, von Kyle und Insidia. Diese raubten mir den Nerv und schmälerten zusehends meinen Lesegenuss. Das ganze Hin und Her, sowie Beziehungsdrama, empfand ich sehr überspitzt. Doch Insidias neu gewonnene Erkenntnisse brachten wie erhofft keine positive Wendung für mich. Ganz im Gegenteil. Die Handlung nimmt einen völlig unglaubwürdigen Verlauf und als auch noch ein weiterer männlicher Charakter auftaucht, hätte ich hier am liebsten abgebrochen. Denn es bahnt sich bereits wieder etwas zwischen den Protagonisten an und brachte mich völlig aus dem Konzept. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und ich war bereit dem Buch eine weitere Chance einzuräumen. Obwohl mir Sate ( Satan ) durch seine Coolness und Anführerrolle gut gefiel, habe ich bereits den Bezug zum Buch verloren und die letzten Seiten nur noch über mich ergehen lassen. Die Folgebände werde ich sicherlich nicht lesen, was ich sehr bedaure!

Fazit

„Königlich verraten“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die Charaktere sind äußerst launisch, eifersüchtig und die Handlung abgedreht und unglaubwürdig. Andere Leser werden sicherlich ihre Freude daran haben, aber meinem Geschmack wurde hierbei nicht entsprochen.


Dana Müller – Braun | Königlich verraten| Impress | erschienen am: 04.01.2018 | 384 Seiten | eBook: 3,99€ | Amazon* |


 

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Bewertung:

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