Adventskalender – Thalea Storm – Türchen 5 „Ein Alltag auf 8 Pfoten“

Liebe Buchmenschen,

herzlich Willkommen zum Blogger – Adventskalender von Thalea Storm. In diesem Beitrag, möchte ich euch den Alltag der Autorin etwas näher bringen. Zumal dieser von zwei Labradoren bestimmt wird. Viel Spaß beim Lesen!

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Ein Alltag auf 8 Pfoten

Die größte Leidenschaft meines Lebens – natürlich neben dem Schreiben von Büchern – hat viel Fell, süße Knopfaugen und weiche Pfoten: Meine beiden Labradore. Toffee ist mein Riesenbaby, mittlerweile 3 Jahre alt und hat ihren Namen abgeleitet von der schönen schokobraunen Fellfarbe bekommen. Lotte ist erst wenige Monate alt, ein Chaoszwerg und stellt unser Leben jetzt ordentlich auf den Kopf.

Heute erzähle ich euch ein bisschen vom Alltag mit zwei Hunden, von dem einer nix besseres zu tun hat, als ständig alle Möbel anzufressen und überall hinzupieseln. 😉

 

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Lottes Einzug war zeitlich perfekt geplant, denn so war ich gerade mit dem zweiten Teil der SeelenMeer-Trilogie fertig und hatte mehr Zeit für das Hundebaby. Die wird auch dringend benötigt, denn mit einem Welpen läuft nichts mehr so, wie man es sich anfangs mal vorgestellt hat. Kommt dann noch eine total verspielte erwachsene Hündin dazu, ist das Chaos perfekt.

Obwohl ich generell gerne früh aufstehe, hat Lottes Einzug das noch einmal getoppt. Der Krümel macht jeden Morgen ab 3 Uhr Terror. Es ist unfassbar, aber die kleine Pupsprinzessin hat dann so richtig Lust auf Toben, Kuscheln und vor allem Futter. Jegliche Geduld verabschiedet sich recht schnell, wenn sie anfängt zu Fiepen, Jaulen oder zu Bellen. Unter der Woche stehen wir dann tatsächlich um 4 Uhr auf. Unmenschlich, oder? 😀 Am Wochenende schaffen wir es – durch späteres ins Bett gehen – meist zumindest bis 6 Uhr. Das ist selbst für einen Frühaufsteher wie mich alles etwas SEHR früh.

Nun gut, aufgestanden heißt: Lotte muss möglichst schnell nach draußen. Bloß nicht irgendwo absetzen, sonst kann man schon mal prophylaktisch die Wohnung mit Küchenrolle auslegen. Während Lotte pieselt, kann schon das Futter vorbereitet werden. Dabei verfällt Toffee in die höchsten Jaultöne (oh, welch eine Qual, mal 2 Minuten aufs Futter zu warten 😀 ), während Lotte – die mittlerweile wieder drinnen ist – alle drei Sekunden aus ihrem Bett rennt und von mir zurückgeschickt wird. Es gibt schließlich Regeln bei uns und eine davon heißt: Auf Futter wird ruhig im Bett gewartet, auf Kommando gehen wir zur Futterstelle und erst auf Anweisung gehst du an den Napf.

Sind die Bäuche voll, heißt es für Lotte erstmal: ICH DREH DURCH! Der Energieschub zeigt sich in seinen schönsten Farben und sie flitzt durch die Wohnung, springt in die Betten, ärgert Toffee und beißt in alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist.

Meistens gebe ich beiden Hundis dann ein Zerrspielzeug, mit dem sie sich wenigstens ein paar Minuten zusammen beschäftigen, damit ich mal aufs Klo gehen kann. 😀 Irgendwann wird es aber Toffee, der Großen, damit zu bunt und Lotte bekommt ständig Ärger für ihre Frechheiten. Damit das 5 Uhr morgens nicht völlig aus dem Ruder läuft – die armen Nachbarn – werden beide Hunde dann wieder an ihre Plätze verfrachtet und mit diversen Kauartikeln (meist Geweihe oder Kauwurzeln) länger ruhiggestellt. 😉 Bis zur ersten Runde (gegen 8 / 9 Uhr) ist dann wieder Ruhe angesagt. Auf die Ruhephasen achten wir sehr, denn hyperaktive Hunde will ja keiner.

Die erste Runde ist dann voller Spiel, Spaß und Training: Apportieren, Leinenführigkeit, Sitz, Platz, Bleib, Hier… alles ist dabei. Zwei Hunde heißen auch doppeltes Training. Ich gestalte die Spaziergänge immer sehr abwechslungsreich und aktiv, damit sie sich draußen gut auspowern und drinnen wieder Ruhe herrscht.

So funktioniert es auch gut bei Toffee. 😉 Lotte hingegen schafft es noch nicht, länger ruhig zu sein. Sie schläft nach Runde 1 wie ein Stein, aber nach 1-2 Stunden ist sie wieder wach, wartet auf ihr Mittagessen, muss ständig runter zum Pinkeln und braucht danach wieder ewig um müde zu werden. Sobald sie schläft, widme ich mich meinen Büchern und meiner Arbeit, immer auf der Hut, jeden Moment aufzuspringen. 😉

Die zweite Runde findet gegen 15 Uhr statt. Sie ist kleiner, dient lediglich dazu, dass beide Hunde genügend Zeit und Ruhe haben, um alle Dinge zu erledigen, die man als Hund eben so erledigen muss und dauert nur etwa 20-30 Minuten. Danach gibt’s schon bald wieder Futter für beide und dann wieder Ruhephasen bis zum Schlafengehen. Als Ritual gehen wir alle gemeinsam abends, vorm ins Bett gehen, noch mal runter, denn gibt es ein „Gute Nacht Leckerli“ und es ist Nachtruhe angesagt.

Wie ihr seht – ein Fulltimejob mit einem Welpen. 😉 Ich bin aber zuversichtlich, dass es mit dem Alter besser wird. Selbst der Wirbelwind Toffee weiß mittlerweile, dass draußen Action und drinnen Ruhe ist. Lotte muss eben noch viel lernen. Mit Ruhe und Geduld wird das schon. Nur meine Nerven…die haben sich schon längst verabschiedet. 😉

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🎄 Ich wünsche Euch eine entspannte Vorweihnachtszeit 🎄

Eure Nadine

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