Blogtour: Weißzeit von Christoffer Carlsson

 Im Rahmen der Blogtour “ Weißzeit“ von Christoffer Carlsson, heiße ich euch zu meinem Beitrag,

Herzlich Willkommen!

Die Geschichte um Vega und ihrem Bruder Jakob, spielt in dem schwedischen Ort Varvet. Christoffer Carlsson vermittelt in diesem Buch eine düstere Atmosphäre, die wohl auch der Umgebung zuzuschreiben ist.

 

Die harte Wildnis Schwedens

 

Schweden ist das drittgrößte Land Westeuropas und verfügt über 9 Millionen Menschen, die dort leben. Mit einer Fläche von 450,000 Quadratkilometern, gibt es hier Natur pur. Circa dreiviertel dieser Fläche besteht aus Wäldern, Gebirgen, Seen und Flüssen und nur etwa acht Prozent des Landes sind bebaut. Somit kommen im Durchschnitt etwa 20 Einwohner auf einen Quadratkilometer.

Wie ihr sicherlich bemerkt, ist das Land sehr dünn besiedelt und hoch oben im Norden ist es für die Einwohner sehr schwierig, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Um hier mal eben einen Nachbarn, oder auch die Familie zu besuchen, müssen die Menschen kilometerweit fahren, um zum nächsten Haus zu gelangen. Sehr wahrscheinlich ist es, in dieser Gegend eher einem Elch, als einem Menschen zu begegnen.

Anders sieht es weiter im Süden aus. Die Hauptstadt Stockholm oder auch Malmö sind mit fast 2 Millionen Einwohnern, sehr viel dichter besiedelt. Hier nutzt man sehr gern öffentliche Verkehrsmittel oder sein Fahrrad, um auch am sozialen Leben teilzunehmen.

Die Schweden sind der deutschen Bevölkerung sehr ähnlich, es gibt aber doch, kleine und feine Unterschiede, die sich auf die Lebensqualität auswirken.

Die Schweden leben nach dem Öffentlichkeitsprinzip, das bedeutet, jeder Bürger erhält meist gegen eine geringe Gebühr, Einsicht in Akten und Dokumente bei Behörden. So können zum Beispiel Steuerunterlagen eines beliebigen Mitbürgers eingesehen werden und man kann in Erfahrung bringen, wie hoch die jeweiligen Einkommen sind. Die Menschen können so, bei einem Vorstellungsgespräch gezielte Einkommensvorstellungen offenbaren und bessere Konditionen mit dem Arbeitgeber aushandeln.

Mit geringen Steuern beziehungsweise Ermäßigungen und oftmals mehreren Jobs gleichzeitig, bedeutet es zwar den Alltagsstress zu meistern, aber ein Leben in der oberen Mittelschicht kann somit gewährleistet werden.

Die Schweden schöpfen aus ihrem Privatleben Kraft und lieben die Geselligkeit, bei dem das Essen (Zimtschnecken u.ä.), einen hohen Stellenwert einnimmt. Sie genießen lieber mal einen Kaffee mehr, als dem gnadenlosen Stress zu verfallen.

 

Die harte Wildnis Schwedens1

 

In Deutschland, leben auf einer Fläche von 357,376 Quadratkilometern circa 82,8 Millionen Einwohner, Tendenz steigend. Schon allein diese Zahlen verraten, eine sehr dichte Bevölkerungsrate, wodurch es aber für uns sehr viel einfacher ist, soziale Kontakte wahrzunehmen.

Die Infrastruktur ist folglich, wesentlich besser ausgebaut und man gelangt bequem von einem Ort zum anderen. Sei es mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Flugzeug, mit dem Auto oder gar per Fuß.

Wir leben hier in einem Rechtsstaat, wo die Verschwiegenheitspflicht, Anonymität und der Datenschutz, sehr groß geschrieben wird. Es ist hier zu Lande wesentlich schwerer, sich als Individuum zu präsentieren und anzukommen.

Auch die Armut nimmt weiterhin zu, was an der hohen Arbeitslosigkeit liegen mag. Bei uns ist es üblich, gezielt nach der Ausbildung und dem erlernten Beruf zu schauen, um auf dem Arbeitsmarkt vermittelt zu werden.

In Schweden ist das anders. Dort gilt die „Umverteilung“, die Menschen arbeiten dort, wo sie gerade gebraucht werden. Demzufolge ist es für die deutsche Bevölkerung garnicht so einfach, in der gehobenen Mittelschicht anzukommen. Somit gehen Frust und Gleichgültigkeit, einher.

Dennoch sind auch wir, sehr Naturverbunden, bestrebt Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten, Spaß zu haben, die Geselligkeit zu genießen und sich auch mal eine Auszeit zu gönnen.

Die Lebensverhältnisse zwischen Schweden und Deutschland sind schon offensichtlich. Stellt sich nur die Frage, wie sich Vega in Deutschland entwickelt hätte…


 

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Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Verlag: Dressler Verlag (25.09. 2017)

Gebundene Ausgabe: 14,99€

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3791500591

>>Hier<< findet ihr meine Rezension

Klappentext: Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.

 


 

Gewinnspiel

Ihr habt nun die Möglichkeit, eines von insgesamt 3 Büchern ( Print ) »Weißzeit« zu gewinnen. Beantwortet die unten stehende Tagesfrage mit mindestens zwei Sätzen, um euch ein Los zu sichern.

Für jede beantwortete Frage auf dieser Tour, könnt ihr euch ein Los sichern und somit insgesamt 5 Lose sammeln, um die Gewinnchancen erhöhen.

 


 

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Tourplan 

25.9. Weißzeit

Katharina von www.booksline-kada.blogspot.de

Rezension von Laura von www.skyline-of-books.blogspot.de

 26.9. Harte Wildnis Schwedens 

Nadine von www.nadinesbuntebuecherwelt.com

Rezension von Giulia: www.dasbuchmonster.blogspot.de

 27.9. Vega Gillberg

Verena von www.books-and-cats.de

Rezension von Manja: www.manjasbuchregal.de

 28.9. Beziehungen

Lena von www.dierabenmutti.de

Rezension von Sarah: www.sarahhatsgetestet.de

 29.9. Jakob

Ricarda von www.die-fantastische-buecherwelt.de

Rezension von Alexandra: www.blog4aleshanee.blogspot.de

 Bewerbung bis einschließlich 1.10.2017 möglich 

 2.10. Gewinnerbekanntgabe erfolgt bei der Netzwerk Agentur Bookmark


Tagesfrage:

Wie würdet ihr euer Leben, in der harten Wildnis Schwedens gestalten?

 

Teilnahmebedingungen:
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
 Agentur-Banner-e1503588498944

12 Kommentare zu „Blogtour: Weißzeit von Christoffer Carlsson

  1. Huhu,

    oh, das könnte mir gefallen! Ich sehe eine Blockhütte vor mir, mit einem großen Holzofen. Und natürlich einer gut ausgestatteten Bücherecke 😉 Ich könnte mir ein Leben, weg vom Schuss schon gut vorstellen, auch, wenn es bestimmt für uns recht hart werden würde. Natürlich müsste mein Mann mitziehen, sonst würde ich vermutlich verhungern :O

    LG

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  2. Da die Winter in Schweden hart sind, sollte gut vorgesorgt sein. Holz für den Kamin, Essensvorräte und etwas gegen Langeweile. Handwerkliche Dinge gestalten, Gesellschaftsspiele, Lesen und Backen/Kochen sind ein guter Zeitvertreib.

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  3. Ich hab mir angewohnt mich auch mal zu trauen Blogbeiträge zu kritisieren aber dich kann ich nur loben – deiner ist absolut toll!! Mein Nachname ist schwedisch – mit den Vorfahren ist es zwar schon ewig her aber allein deine beschreibung von Schweden hat mich schon sehr gefallen! Ich muss da echt mal hin 😀 Nur das mit den offenliegenden Daten gefällt mir so gar nicht – dafür bin ich wohl einfach zu „deutsch“ aufgewachsen xD

    Ich würde glaub ich mit Freuden ein paar Jahre weiter außerhalb bei den Elchen wohnen. Mein Opa war Bauer es wäre für mich also nichts neues es mit dem Lebensstil mal auszuprobieren. Ich glaube wenn man das mit den richtigen Menschen anpackt kann das ein richtig schönes Leben sein! Man kann die Natur ganz anders wahrnehmen und genießen – und ich würde mir eine verdammte Bücherscheune bauen inkl. Ofen in der Leseecke (ein Stück entfernt von allen Bücherregalen :D) Ich stell sie mir richtig toll vor als halben Holzstämmen erbaut hach..

    und dann eine Blockhütte und ganz viele Oropax bis ich mich an all die Geräusche gewöhnt hab (Holz arbeitet ja^^) aber die Natur – das wäre echt voll mein Ding 😀 Nur an das Klima müsste ich mich gewöhnen XD Vll sollte ich echt mal ein paar Jahre auswandern 😀

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  4. Hi 🙂

    Es würde sicher sehr hart werden. Doch ich bin ein sehr robuster Mensch und bin der Meinung, dass es schaffbar ist.
    Das einzige was ich so richtig vermissen würde ist meine Lieblingsserie, aber deshalb gibt es ja Bücher und Kopfkino. 🙂

    Liebe Grüße
    Zeki

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  5. Ohne meine Tochter würde ich es sicherlich nicht wirklich lange überstehen und würde mich sicher mit einigem so ungeschickt anstellen und doch ne zeitlang versuchen das beste draus zu machen!
    LG..jenny

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  6. Huhu:)

    Meistens ist man ja schon mit dem Weg zur Schule/Arbeit lange unterwegs. Als Erwachsener würde ich mir vermutlich einen Job suchen, der mich wärmt. Vermutlich wäre auch meine Planung viel strukturierter, da ich nicht einfach kurz um die nächste Ecke was besorgen kann.

    Liebe Grüße,
    Lydia

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  7. Hallo :o)
    Ich würde……ich denke, ich hätte eine Wohnung in der Stadt und ein Haus auf dem Land.
    Ich würde auf dem Land die Natur genießen. Vielleicht in der Nähe ein kleines Dorf…..da kann man wohl nur auf nette Nachbarn hoffen. und wenns mir zu einsam wird, fahre ich einfach in meine Stadtwohnung und tanke ein bischen Menschen und Stadt.

    Aber davon mal ab, das jeder alles wissen kann….für Unsereins doch sehr befremdlich.

    lg Anja v-j

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  8. Hallo 🙂
    Danke für den schönen Überblick über das Leben in Schweden. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob das Leben in schwedens Wildnis wirklich was für mich wäre. Wenn ich es müsste, dann würde ich vielleicht versuchen, es nicht ganz so abgeschieden zu gestalten, wie es bei einigen der Fall ist. Vielleicht wenigstens eine ganz kleine Blockhüttensiedlung so mit 5-10 Häuschen in einem Umkreis, den man auch ohne Pferde/Fahrrad/Auto innerhalb kurzer Zeit erreichen kann, damit man wenigstens ein paar Kontakte und evtl. Hilfe hat, wenn man mal was braucht. So ganz still und einsam, umgeben von der Natur, den Tieren und so… ich weiß nicht, ob ich mich da nicht eher gruseln, als wohl fühlen würde.
    Ich hab schon ein paar Mal Urlaub in Schweden gemacht und das Land ist wirklich total schön, für immer aber vielleicht nicht unbedingt meins.

    Lg Dana

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  9. Hallo,

    deine Tagesfrage ist gar nicht so einfach, denn irgendwie fällt mir dazu zu viel ein. xD Ich würde es erstmal so gestalten, dass ich einen Unterschlupf hätte, denn damit würde die meiste Zeit vergehen und ein Unterschlupf ist nötig. Wenn es zum Beispiel kalt wird, dann würde ich nicht gern draußen sein. Wenn ich alles überlebenswichtige erledigt hätte, würde ich mir wohl oder übel eine Beschäftigung suchen die mich ablenkt, denn ich glaube so ein Leben in der Wildnis kann ganz schön einsam sein. Hätte ich die Möglichkeit Bücher herzubekommen, würde ich es ohne zu zögern nutzen und mir welche anschaffen.

    Liebe Grüße,

    Benny

    Gefällt 1 Person

  10. Hallo,

    ich glaube zunächst mal, dass das für mich sehr schwer wäre, ich glaube, ich würde versuchen ein kleines Häuschen zu haben mit einem tollen Kamin, damit es nicht zu kalt wird… ich würde auf jeden Fall auch einen Hund haben, damit ich immer Gesellschaft habe 😉

    LG

    Gefällt 1 Person

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