Rezension: Weißzeit von Christoffer Carlsson

Das Buch „Weißzeit“ von Christoffer Carlsson stach mir durch sein wunderschönes Cover ins Auge. Es war für mich das erste Buch des Autors und hat mich überrascht.

Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.

Der Einstieg in das Buch, fiel mir durch seine sehr kurz gehaltenen Kapitel, sowie dem flüssigen und authentischen Schreibstil, sehr gut.

Wir begleiten Vega, auf ihrer Suche nach ihrem vermissten Bruder. Nach einem erschreckenden Ereignis, welches sich im Verlauf nur zögerlich offenbart, bleibt Jakob verschwunden. Nachdem auch die Polizei nach ihm sucht, beginnt Vega sich Sorgen zu machen. Fesselnd, gnadenlos und erschreckend, werden wir mit den rauen Sitten der Bevölkerung und Wildnis Schwedens, konfrontiert.

Vega fühlt sich seit dem Verschwinden ihres Bruders ziemlich einsam und verzweifelt beinahe, denn nur sie weiß was geschehen ist. Von Alkohol und Zigaretten ist sie in ihren jungen Jahren nicht abgeneigt, vermutlich um das Leben ertragen zu können. Ihre Mutter hingegen, kann aufgrund ihres Arbeitspensums kaum Zeit für ihre Tochter entbehren. Somit macht sich Vega, in der rauen Natur Schwedens auf die Suche und stößt auf ein dunkles Geheimnis.

Die Hauptcharaktere sind lebendig gezeichnet und verfügen über individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfassendes Bild machen kann. Mir gelang es sehr gut, mich einzufühlen und durchlebte zahlreiche Emotionen. Von Angst über Entsetzen, bis hin zu Tapferkeit, Stärke und Mut, durchlebte ich hier so einiges.

Vega erscheint mir in ihrer Denkweise und ihrem Handeln, sehr kindlich und naiv, vor allem was ihre Bedürfnisse angeht. Andererseits kann sie einem nur leidtun, in solch harten Verhältnissen aufwachsen zu müssen.

Der Autor bedient sich zwar, an anstößigen Szenen und dennoch bewirkte er eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre. Doch je mehr ich im Nachhinein über die Handlung nachdenke, desto intensiver brennt sie sich in meinen Kopf ein und löst „Gefallen“ in mir aus.

Fazit:

Das Buch wird sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen, dennoch empfinde ich es als äußerst unterhaltsam. Ich muss wirklich zugeben, das mich dieses Buch aufgrund seiner dunklen und spannungsgeladenen Atmosphäre, im Endeffekt doch überzeugen konnte. 

Autor: Christoffer CarlssonWeißzeit-von-Christoffer-Carlason-200x304

Titel: Weißzeit

Verlag: Dressler Verlag

Seiten: 224

Preis: Gebundene Ausgabe = 14,99 €

Kindl = 11,99 €

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Ich bedanke mich recht Herzlich, bei der Netzwerk Agentur Bookmark, sowie dem Verlag, für das Rezensionsexemplar.

2 Kommentare zu „Rezension: Weißzeit von Christoffer Carlsson

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