Rezension: Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso

Arthur Costello erbt von seinem Vater einen alten Leuchtturm. Das Erbe ist mit einigen seltsamen Bedingungen verknüpft: Arthur darf eine zugemauerte Tür im Keller niemals öffnen und den Leuchtturm nie verkaufen. Doch von Neugier zerfressen macht er sich daran, die besagte Tür zu öffnen und erscheint einmal im Jahr, an den verschiedensten Orten, auf. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

„>>Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, wo ich war, und ich dachte, dies wäre endgültig mein Ende. Aber zum Glück gab es Werkzeug, und der Boden war weich und feucht.<<“ (S.170)

Guillaume Musso entführt mit seinem Roman „Vierundzwanzig Stunden“ auf eine packende und spannende Zeitreise, die mir durch seine ausgefallene Idee und Umsetzung, sehr gut gefiel.

Arthur Costello erbt einen Leuchtturm „24 Winde“ von seinem Vater. Warum ausgerechnet er? Von der Neugierde getrieben, öffnet er die verschlossene Tür, die er eigentlich nie betreten sollte. Arthur gerät ungewollt in eine Zeitspirale und ist seinem Schicksal gnadenlos ausgeliefert. Durch die Hilfe der jungen Schauspielerin Lisa, gelingt es ihm, seinen Großvater Sullivan zu befreien. Nur er kann Arthur hilfreich zur Seite stehen.

Dies ist bereits das dritte Buch welches ich von diesem Autor lese und wer Musso kennt, weiß, dass der Autor gern auf unerwartete Wendungen, aber auch auf paranormale Sequenzen, zurückgreift. So war ich nach dem gelungenen Einstieg, von den unvorhersehbaren Wendungen mehr als positiv überrascht. Denn genau diese, zogen mich unweigerlich in den Bann und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Charaktere sind hervorragend gekennzeichnet und authentisch dargestellt. Vor allem Arthur und Sullivan konnten mich uneingeschränkt überzeugen. Beide Charaktere haben eine liebevolle, sarkastische und humorvolle Art an sich, die man einfach mögen, muss. Lisa hingegen begegnen wir nur sporadisch. Die vorgegebenen Zeitfenster lassen sie nur kurz agieren. Dennoch gelang es mir, eine Beziehung zu diesem Charakter aufzubauen. Teilweise fiel es mir dabei etwas schwerer, von ihr getroffene Entscheidungen nachzuvollziehen und diese zu akzeptieren.

Der Leser wird hierbei stets herausgefordert, mit,- und nachzudenken, was dem Spannungsbogen eines Krimis, gleichkommt. Es macht wahnsinnig Spaß nachzugrübeln, wie sich wohl das Ende entwickeln wird. Dieses wird zunächst etwas kryptisch umschrieben und verwirrte mich zunächst. Im Nachhinein empfinde ich es als sehr gelungen und passend zur Story.

Der Schreibstil ist wie gewohnt schnörkellos, fesselnd, flüssig und angenehm zu lesen. Musso gelingt es spielerisch, den Leser bangen, mitfiebern, mitfühlen und hoffen zu lassen, das sich das Blatt zum Guten wendet. Die aufgeführten Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels, lockern die Geschichte auf und stimmen auf das kommende Kapitel ein, was mir sehr gut gefiel.

Vergiss nicht, dass man zwei Leben hat…” Das ist eine chinesische Weisheit: Man hat zwei Leben, und das zweite beginnt in dem Moment, wo einen klar wird, dass man doch nur eines hat.” (Seite 151)

Fazit

Ein spannender und fesselnder Roman, mit interessanten und unerwarteten Wendungen, sowie einem überraschendem Plot. Das Ende war für mich etwas verwirrend, aber nachdem ich die Geschichte sacken lassen konnte, empfinde ich es als stimmig.

 

Titel: Vierundzwanzig Stunden51vTCw0q5ML._SX319_BO1,204,203,200_

Verlag: Piper Verlag

Seiten: 384

Preis: TB= 9,99€

Kindle = 12,99 €

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