Gastrezension: Das Lavendelzimmer von Nina George

Liebe Leser,

heut präsentiere ich euch eine Gastrezension, die von Katja Lanzke verfasst wurde.

Empfohlen wurde mir „Das Lavendelzimmer“ von Nina George aus dem Droemer Knaur Verlag von zwei sehr lieben Frauen. Das Cover ziert schlicht passend Lavendel, der damit noch nichts vom Inhalt preisgeben kann.

Inhalt

Ein unwiderstehlicher Roman über die Macht der Bücher, die Liebe und die Magie des südlichen Lichts. Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

Meinung

Das Buch schaut in die Seele, in den Liebeskummers.

„Liebeskummer ist wie Todestrauer. Weil du stirbst, weil deine Zukunft stirbt und du darin auch…“ (S. 307).

Viel mehr noch um Tod und um Leben, um Liebe und um all den damit verankerten Schmerz. Mich, als bekennende Krimileserin, hat die Rhetorik des Buches bezaubert. Man spürt nicht nur die gesamte Seelenwelt, durch die der Buchhändler Jean Perdu durchschwimmt, sondern auch die Landschaften, den Duft, die Köstlichkeiten und die Intensität des ebendar Gelebten. Perdu erwacht aus einer 20jährigen Schockstarre und reißt seinen Kompagnon Max, den jungen Schriftsteller, mit in seine Vergangenheit und vor allem zu sich selbst. Er bewegt sich aus seinem eigens auferlegten Gefühlsverbot in viele Regionen der Freundschaft und Liebe betörend wie der Duft von Lavendel. Und so ganz nebenbei erliest man kleine Geschichten über die Menschen die ihnen begegnen. Das Buch gleitet dahin, still wie der Fluß den sie befahren, berührt, stimmt nachdenklich und hat einen sanft schmunzelnden Humor. Es hat mich nicht dazu bewogen es schnell runter zu lesen. Viel mehr braucht es Zeit und Zurückhaltung, um geniessen zu können, denn Nina George geht sehr lyrisch vor und spricht in wundervollen Bildern durch die Provence und „…über Wasser und Tränen.“(S. 279) Diese bildhafte Wortgewandtheit hat mich sehr bewegt und zu Tagträumerein verführt.

Fazit

Die Essenz des Buches zu erkennen ist nicht schwer, denn das Leben sollte gelebt werden, auch mit Schmerz und allen was dazu gehört. Für mich absolut lesenswert bis zum Ende mit viel Liebe zum Detail in der Darstellung von Gefühlen, Gedankengängen und Situationen.

Autor: Nina George51nNdX9fR4L._SX327_BO1,204,203,200_

Titel: Das Lavendelzimmer

Verlag: Droemer Knaur Verlag

Seiten: 361

Preis: Broschiert = 9,99 €

Kindle = 9,99 €

Bewertungblume1mq1hblume1mq1hblume1mq1hblume1mq1hblume1mq1h

 

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🖤Vielen lieben Dank Katja, für diese wundervolle Rezension🖤

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