Rezension: Schmetterlingsblau von Sarah Nisse

„Schmetterlingsblau“ hat mich sehr überrascht. So unscheinbar es vom Anblick sein mag, der Inhalt ist bemerkenswert!

Inhalt

Alain kehrt zur Beerdigung seiner Eltern in die Normandie zurück. Doch nichts scheint ihn mit seiner Heimat zu verbinden, bis er Jade trifft. Einen kurzen Augenblick, indem sich ihre Blicke trafen und Alain muss dieses Mädchen mit den strahlend blauen Augen wiedersehen. Doch was hat es mit den Mädchen aus der Villa Papillon und welches Geheimnis hüten sie? Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften, bis auf Alain. Wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?

Meinung

Das Buch „ Schmetterlingsblau“ von Sarah Nisse hat mich echt überraschen können. Der Einstieg war für mich etwas holprig, doch je weiter ich in Alains und Jades Welt vordrang, desto fesselnder und zauberhafter wurde die Geschichte.

Alain studiert in London und pflegt keinen Kontakt zu seiner Familie, denn er hat sich ein eigenes Leben erschaffen. Fernab genießt er seine Freiheit, bis er von dem schweren Unfall seiner Eltern in Kenntnis gesetzt wird. Er kehrt in seine Heimat zurück, die er eigentlich hinter sich lassen wollte.

Jade lebt in der alten Villa Papillon und passt sich dort dem vorgegebenen Leben perfekt an. Eines Tages trifft ihr Blick am Zaun der Villa auf Alains. Fortan möchte Jade mehr vom Leben. Sie möchte von einem Jungen geküsst werden, das Meer sehen und das Leben spüren.

Alain verspricht Jade, ihr alles zu ermöglichen und es entsteht hintergründig eine zarte Liebesgeschichte. Doch auch dunkle Wolken ziehen auf, denn niemand im Dorf ist gewillt Alain das Geheimnis der Villa preis zu geben. Im Gegenteil er wird sogar bedroht.

Die Charaktere entwickeln sich fortlaufend weiter. Alain beginnt sein Leben zu hinterfragen, nimmt sein Innerstes gezielter wahr und findet zu seiner Leidenschaft, dem Fotografieren, zurück. Jade wächst über sich hinaus und stellt sich dem Leben. Das einst so brave Mädchen weiß was sie will und versucht ihre Sehnsüchte mit Alians Hilfe umzusetzen.

>>„Und vergiss nicht ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen, bis sie irgendwann vergehen.“<<

 Der Autorin ist es mit ihrem poetischen und beflügelnden Worten gelungen, in mir Gefühle zu wecken, wie es kaum ein anderer schaffte. Das Buch war für mich keine leichte Kost, denn die Schwere, Melancholie und Traurigkeit waren manchmal schwer zu auszuhalten. Im Gegenzug trugen mich die bezaubernden und poetischen Worte sowie ein Hauch von Mystik gedanklich hinfort und ließen mich völlig beeindruckt zurück.

Fazit

Das Buch konnte mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten zutiefst berühren. Die Vergänglichkeit des Lebens, gepaart mit einer hauchzarten Gefühlswelt und Mystik, lassen das Buch in meinen Gedanken verweilen.

Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung!

Autor: Sarah Nisse51IB98yEiXL._SX350_BO1,204,203,200_

Titel: Schmetterlingsblau

Verlag: Drachenmond Verlag

Seiten: 312

Preis: Taschenbuch = 12,90 €

Bewertung:blume1mq1hblume1mq1hblume1mq1hblume1mq1h

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2 Kommentare zu „Rezension: Schmetterlingsblau von Sarah Nisse

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